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Geschäftsaufgabe oder -übergabe

Anzahl der befragten Unternehmen: 223

Betrachtet man die Gründung eines Unternehmens als Beginn seines Lebenszyklus, ist der Abschnitt der Unternehmensaufgabe dessen Ende. Gerade bei der Geschäftsaufgabe ohne Insolvenz sind viele verschiedene Behördengänge parallel zu erledigen, da die Geschäftsaufgabe und die Entlassung von Beschäftigten bei verschiedenen Stellen anzuzeigen sind. Beispiele hierfür sind die Abmeldung der Beschäftigten bei Finanzamt oder – im Fall geringfügig Beschäftigter – Minijob-Zentrale sowie die Anzeige der Betriebsaufgabe beim Gewerbeamt. Bei einer Geschäftsaufgabe mit Insolvenz entstehen insbesondere Kontakte mit dem Insolvenzgericht. Ein Unternehmen muss aber nach Aufgabe nicht zwangsläufig schließen, es kann auch weitergegeben werden.


Wichtige Behördenkontakte

Detaillierte Informationen erhalten Sie per Mausklick auf die entsprechende Behörde:

Agentur für Arbeit

Anzeigepflicht bei Massenentlassungen zur Vermittlung von Anschlussarbeitsplätzen

Amtsgericht

Löschung oder Änderung des Eintrags im elektronischen Handelsregister

Arbeitsgericht

Verhandlungspflicht und Einigung bei Klage des Betriebsrates aufgrund anstehender Personalentlassungen

Finanzamt

Anzeige der Betriebsaufgabe zur Einstellung von Steuervorauszahlungen

Abmeldung der Beschäftigten

Gewerbeamt

Anzeige der Betriebsaufgabe

Gewerbeaufsichtsamt

Zustimmung bei Kündigung Schwangerer

Insolvenzgericht

Stellen eines Insolvenzantrags sowie eines Antrags auf Stundung der Verfahrenskosten

Stellen eines Gläubigerantrags

Versorgungsamt

Zustimmung bei Kündigung schwerbehinderter Menschen

Ergebnisse nach Einflussfaktoren

Tabelle: Zufriedenheit mit Faktoren behördlicher Dienstleistungen nach ausgewählten Behörden

Finanz­amtGewerbe­amtInsolvenz­gerichtDurch­schnitt
20152017201520172015201720152017

X = kein Nachweis, weil Aussage nicht sinnvoll

- = Wert nicht vorhanden

Informationen zu Verfahrensschritten0,370,37-0,75-0,280,320,52
Verständlichkeit der Formulare und Anträge0,10-0,20-0,69-0,430,250,29
Zugang zu notwendigen Formularen und Anträgen0,570,95-0,71-0,880,640,85
Möglichkeit von E-GovernmentX0,48-0,40--0,23X0,37
Zugang zur richtigen Stelle0,630,99-1,42-0,940,691,15
Räumliche Erreichbarkeit1,011,64-1,53-1,461,101,54
Öffnungszeiten0,470,07-0,71-0,600,500,39
Wartezeit0,630,33-0,98-0,650,680,65
Informationen über den weiteren Ablauf0,180,21-0,95-0,220,300,50
Hilfsbereitschaft0,370,89-1,05-1,000,470,94
Fachkompetenz0,500,70-1,25-1,020,570,95
Gesamte Verfahrensdauer0,430,44-1,11-0,330,430,69
Vertrauen in Behörde0,300,76-1,22-0,580,450,92
Diskriminierungsfreiheit1,721,66-1,72-1,891,721,73
Unbestechlichkeit1,851,76-1,96-1,621,841,84
Verständlichkeit des Rechts0,140,38-0,19-0,080,130,20


Ergebnisse nach Geschäftsaufgabe oder -übergabe

Ergebnisse nach Unternehmensmerkmalen

Ergebnisse nach Art der Kommunikation und Informationsangeboten

Bereichsmenu

Zwei von 66 Meinungen zu Kritikpunkten und Verbesserungsmöglichkeiten


Dieses Bild zeigt Niedersachsen (© Statistisches Bundesamt)

„Kompetenzen und Fachkenntnisse sind sehr wichtig, diese fehlen bei einzelnen Mitarbeitern.“


Dieses Bild zeigt Bayern (© Statistisches Bundesamt)

„Die Formulare sollten verständlicher sein. Ohne Steuerberater geht sowieso nichts, weil alles sehr kompliziert ist.“

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