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Forschung & Entwicklung, Patent- und Markenschutz

Durchschnittliche Zufriedenheit der Lebenslage: 1,08
Durchschnittliche Zufriedenheit über alle Lebenslagen: 0,94
Anzahl der befragten Unternehmen: 103

Forschung und Entwicklung stellt für die Unternehmen eine wichtige Investition in die Zukunft dar und sichert die betriebliche Wettbewerbsfähigkeit. In diesem Zusammenhang haben Unternehmen unter anderem bei der Antragstellung zur Förderung und Finanzierung von Forschungsvorhaben oder bei der Genehmigung und Auszeichnung neuer Produkte Kontakt mit Behörden. Betriebliche Produkt­entwicklungen und Forschungsergebnisse, die vor einer fremden Nutzung geschützt werden sollen, sind unabhängig vom Produktbereich beim Patent- und Markenamt anzumelden. Patentanträge und Anträge zur Verlängerung eines Patents können beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) bzw. beim Europäischen Patentamt (EPA) gestellt werden.

Wichtige Behördenkontakte
Fokus: Behörden
Fokus: Ausgewählte Branchen
Fokus: Rechtsform
Fokus: Zufriedenheitsfaktoren
Fokus: Unternehmensgröße
Fokus: Raumstruktur
Zwei von 51 Meinungen zu Kritikpunkten und Verbesserungsmöglichkeiten


Wichtige Behördenkontakte

Detaillierte Informationen erhalten Sie per Mausklick auf die entsprechende Behörde:

Patent- und Markenamt

Beantragung bzw. Verlängerung eines Patentes, des Schutzes eines Gebrauchsmusters, einer Marke oder eines Designs

Fokus: Behörden

Neben den auch in anderen Lebenslagen häufig genannten Faktoren „Unbestechlichkeit“ und „Diskriminierungsfreiheit“ sind die Unternehmen auch mit der Fachkompetenz des Patent- und Markenamtes zufrieden. Die Verständlichkeit des Rechts und die gesamte Verfahrensdauer werden am negativsten bewertet. Die Unternehmen betrachten die Öffnungszeiten des Amtes als am wenigsten wichtig.

Fokus: Ausgewählte Branchen

Es wird deutlich, dass das Produzierende Gewerbe insgesamt etwas weniger zufrieden ist als die Dienstleistungsbranche.

Fokus: Rechtsform

Die Zufriedenheit ist bei Kapitalgesellschaften, Mischformen und anderen Rechtsformen etwas höher als bei Einzelunternehmen und Freien Berufen.

Fokus: Zufriedenheitsfaktoren

Die Unternehmen bewerten relativ viele Faktoren als wichtig und sind mit diesen auch zufrieden: Unbe­stechlichkeit, Diskriminierungsfreiheit, Fach­kompetenz, die Möglichkeit von E-Government, das Vertrauen in die Behörde und die Hilfsbereitschaft. Die Heraus­forderungen liegen bei den Informationen zum weiteren Ablauf und zu den Verfahrensschritten sowie bei der Verfahrensdauer. Diese werden ebenfalls als wichtig angesehen, jedoch ist die Zufriedenheit unterdurchschnittlich.

Fokus: Unternehmensgröße


Zufriedenheit nach Beschäftigtengrößenklassen

Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten legen doppelt so häufig Wert auf den Zugang zu not­wendigen Formularen und Anträgen und deren Ver­ständ­lich­keit als Unter­nehmen mit 10 bis 49 Be­schäftigten. Sie sind hier auch deut­lich unzu­friedener.

Die Fachkompetenz wird dagegen bei den Kleinstunternehmen deutlich zufriedenstellender bewertet.


Zufriedenheit nach Umsatzgrößenklassen


Fokus: Raumstruktur

Insgesamt betrachtet sind Unternehmen im städtischen Raum etwas zufriedener als solche im ländlichen Raum. Die erste Gruppe ist mit der Möglichkeit von E-Government zufriedener, jedoch ist den Unternehmen im ländlichen Raum diese Möglichkeit wichtiger. Die beiden Faktoren „Hilfsbereitschaft“ und „Vertrauen in die Behörde“ werden von Unternehmen im ländlichen Raum deutlich niedriger bewertet.

Zwei von 51 Meinungen zu Kritikpunkten und Verbesserungsmöglichkeiten

„Die Bearbeitungszeit von sechs Jahren ist zu lang.“ (Baden-Württemberg)



„Gesetze und Formulare kürzer und verständlicher fassen.“ (Baden-Württemberg)

Bereichsmenu

Weitere Ergebnisse

Wie nehmen die befragten Unternehmen Kontakt zu den beteiligten Behörden auf?

Angaben in Prozent

(Mehrfachnennungen möglich)

56 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, mit den Behörden per Brief oder Post in Kontakt getreten zu sein. 54 Prozent haben den Kontakt mit den Behörden über das Internet hergestellt. Über das Telefon kom­munizieren 43 Prozent der Befragten. Das Faxgerät kommt bei 20 Prozent der befragten Unternehmen zum Einsatz, um mit den Ämtern zu kommunizieren. 10 Pro­zent haben die Behörden persönlich besucht, wohingegen nur 5 Prozent der befragten Unternehmen angaben, von den Mitarbeitern der zuständigen Behörden persönlich aufgesucht worden zu sein. Je nach Sachverhalt und Dienstleistung sind auch kombinierte Kom­muni­kationswege möglich, wie zum Beispiel telefonische Nachfragen, Auskünfte und postalischer Versand.

Weitere Informationen zur Lebenslage

Haben Sie Anmerkungen, Anregungen oder Fragen zu den Ergebnissen?

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