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Bau einer Betriebsstätte

Durchschnittliche Zufriedenheit der Lebenslage: 0,50
Durchschnittliche Zufriedenheit über alle Lebenslagen: 0,94
Anzahl der befragten Unternehmen: 78

Plant ein Unternehmen im Rahmen seiner betrieblichen Expansion den Bau einer neuen Betriebs­stätte oder eine bauliche Erweiterungs­maßnahme, gilt es in vielen Fällen zunächst ein geeignetes (zusätzliches) Grundstück für die Bau­maß­nahme zu finden und zu erwerben. Der Bau der Betriebs­stätte muss außerdem sorgfältig geplant und von behördlicher Seite genehmigt werden. Hierfür sind, je nach Einzelfall, diverse Sachverhalte zu prüfen und zu belegen. Während und nach der Bau­maß­nahme unterliegt der Bauherr zudem weiteren Pflichten, die behördlichen Kontakt erfordern.

Wichtige Behördenkontakte
Fokus: Behörden
Fokus: Ausgewählte Branchen
Fokus: Rechtsform
Fokus: Zufriedenheitsfaktoren
Fokus: Unternehmensgröße
Fokus: Raumstruktur
Zwei von 82 Meinungen zu Kritikpunkten und Verbesserungsmöglichkeiten


Wichtige Behördenkontakte

Detaillierte Informationen erhalten Sie per Mausklick auf die entsprechende Behörde:

Bauaufsichtsbehörde

Landes- oder Kommunalebene: Bauvoranfrage zur Prüfung auf planungsrechtliche Genehmigungsfähigkeit

Einreichen des Bauantrags inklusive der notwendigen Nachweise; Baugenehmigungsverfahren

Prüfung der Einhaltung der Bauauflagen

Gewerbeaufsichtsamt / Amt für Arbeitsschutz

Prüfung der Anlagensicherheit, Schutz von Personen, der Allgemeinheit und der Umwelt

Fokus: Behörden

Die Zufriedenheit mit den Dienstleistungen von Gewerbe­aufsichts­ämtern und Bau­aufsichts­behörden unterscheidet sich stark. Da nur eine beschränkte Anzahl von Unternehmen mit einem Gewerbe­aufsichts­amt in Kontakt stand, werden die Werte hierzu nicht genauer betrachtet. Im Umgang mit den Bau­aufsichts­behörden waren die Unter­nehmen mit der Unbestechlichkeit am zufriedensten und bewerteten die gesamte Verfahrens­dauer am niedrigsten. Das Vertrauen in die Behörde ist den Unternehmen am wichtigsten.

Fokus: Ausgewählte Branchen

Das Produzierende Gewerbe zeigt sich insgesamt etwas weniger zufrieden als die Dienstleistungsbranche.

Fokus: Rechtsform

Betrachtet man Unternehmen nach ihrer Rechtsform, so ist die Zufriedenheit bei Personengesellschaften etwas geringer als bei anderen Rechtsformen.

Fokus: Zufriedenheitsfaktoren

Die Unternehmen sind in den Bereichen „Unbe­stech­lich­keit“, „Diskriminierungsfreiheit“ und „Zugang zur richtigen Stelle“ mit den Behörden sehr zufrieden und diese Kriterien sind ihnen auch wichtig. Ebenfalls sehr wichtig ist ihnen beispielsweise die gesamte Ver­fahrens­dauer, dabei ist die Zufriedenheit hier jedoch am geringsten.

Fokus: Unternehmensgröße


Zufriedenheit nach Beschäftigtengrößenklassen

Ein Blick auf die Beschäftigten­größen­klassen zeigt, dass die Zufriedenheit bei großen Unter­nehmen ab 50 Beschäftigten etwas höher ist als bei kleineren Unternehmen.

Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten bewerten neben der Verfahrensdauer und den Informationen zu Verfahrens­schritten vor allem auch die Verständlichkeit der Formulare und des Rechts negativ.


Zufriedenheit nach Umsatzgrößenklassen

Unterschieden nach der Umsatzhöhe sind Unternehmen mit einem Umsatz von 100 000 bis 1 Million Euro weniger zufrieden als solche mit höherem oder niedrigerem Umsatz.

Fokus: Raumstruktur

Insgesamt gibt es keinen nennenswerten Unterschied in der Zufriedenheit hinsichtlich der räumlichen Struktur. Allerdings wurde die räumliche Erreichbarkeit, die Möglickeit von E-Government und die Verständlichkeit der Formulare und Anträge im ländlichen Raum deutlich positiver bewertet als im städtischen. Bei der Wartezeit, den Informationen zu Verfahrensschritten sowie dem Vertrauen in die Behörden waren Unternehmen in städtischen Gebieten hingegen zufriedener als im ländlichen Raum.

Zwei von 82 Meinungen zu Kritikpunkten und Verbesserungsmöglichkeiten

„Zwei Jahre bis eine Genehmigung kam. Man muss zu viele Behörden kontaktieren und rennt von einer Stelle zur anderen.“ (Nordrhein-Westfalen)


„Wünschenswert wäre, wenn man vom zuständigen Mitarbeiter rechtzeitig Tipps und Hinweise bekommt, vor allem zu neuen Auflagen. Mehr interne Kommunikation wäre auch wünschenswert.“ (Bayern)

Bereichsmenu

Weitere Ergebnisse

Wie nehmen die befragten Unternehmen Kontakt zu den beteiligten Behörden auf?

Angaben in Prozent

(Mehrfachnennungen möglich)

68 Prozent der befragten Unternehmen sind mit den Behörden telefonisch in Kontakt getreten. 63 Pro­zent haben die Behörden persönlich besucht. 59 Pro­zent bevorzugen das Internet und 56 Prozent haben die Ämter per Post kontaktiert. 32 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, von den zuständigen Behörden persönlich aufgesucht worden zu sein, wobei lediglich 22 Prozent ein Faxgerät benutzen, um mit den Ämtern Kontakt aufzunehmen. Je nach Sachverhalt und Dienstleistung sind auch kombinierte Kom­muni­kationswege möglich, wie zum Beispiel telefonische Nachfragen, Auskünfte und postalischer Versand.

Weitere Informationen zur Lebenslage

  • Dieses Bild zeigt einen Ausschnitt der grafischen Behördenreise

    Umfangreiche Erläuterungen zur Lebens­situation und eine grafische Übersicht finden Sie auf der folgenden Seite.

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