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Tod einer nahestehenden Person

Anzahl der befragten Bürgerinnen und Bürger: 260

Ein Todesfall in der Familie oder im Freundeskreis ist ein tiefer Einschnitt im Leben. In Trauer fällt das Handeln schwer. Dennoch sind zeitnah einige Formalitäten zu erledigen. So besteht eine gesetzliche Verpflichtung, spätestens am dritten Werktag nach dem Eintreten des Todes die Sterbeurkunde anzufordern. Dies kann beim Standesamt oder bei der Kommunalverwaltung des Sterbeortes geschehen. Der Antrag auf Bestattung ist an die Kommunalverwaltung zu richten. Weitere mögliche Behördenkontakte betreffen Klärungen finanzieller Art oder Erbschaftsangelegenheiten. Behörden, von denen der oder die Verstorbene finanzielle Leistungen erhalten hat, sind zu informieren (etwa die Rentenversicherung, falls Rente bezogen wurde).



Wichtige Behördenkontakte

Detaillierte Informationen erhalten Sie per Mausklick auf die entsprechende Behörde:

Finanzamt

Geltendmachung einer außergewöhnlichen Belastung zur Deckung der Beerdigungskosten eines nahen Verwandten, falls das Erbe nicht ausreicht

Abgabe einer Erbschaftssteuererklärung

Grundbuchamt

Antrag auf Grundbuchberichtigung beim Erben von Immobilien

Kommunalverwaltung

Beantragung der Sterbeurkunde

Beantragung eines Bestattungsplatzes auf dem Friedhof

Nachlassgericht

Beantragung eines Erbscheins

Testamentseröffnung

Rentenversicherung

Antrag auf Weiterzahlung der Rente der verstorbenen Person im Sterbevierteljahr

Antrag auf Witwen-, Witwer-, Waisen- oder Halbwaisenrente

Standesamt

Anzeige des Sterbefalls

Beantragung der Sterbeurkunde

Ergebnisse nach Einflussfaktoren

Tabelle: Zufriedenheit mit Faktoren behördlicher Dienstleistungen nach ausgewählten Behörden

Kommunal­verwaltungNachlass­gerichtRenten­versicherungDurch­schnitt
20152017201520172015201720152017

X = kein Nachweis, weil Aussage nicht sinnvoll

- = Wert nicht vorhanden

Informationen zu Verfahrensschritten0,931,060,810,75-0,820,920,89
Verständlichkeit der Formulare und Anträge0,640,980,850,65-0,670,740,78
Zugang zu notwendigen Formularen und Anträgen1,011,220,960,91-1,221,001,12
Möglichkeit von E-GovernmentX0,84X0,01-0,81X0,56
Zugang zur richtigen Stelle1,341,311,330,94-0,931,351,08
Räumliche Erreichbarkeit1,351,361,171,02-1,421,301,27
Öffnungszeiten0,750,900,500,44-1,010,640,79
Wartezeit1,061,071,060,91-0,911,050,97
Informationen über den weiteren Ablauf1,121,310,950,94-0,981,111,09
Hilfsbereitschaft1,161,430,990,99-1,061,101,18
Fachkompetenz1,331,431,261,15-1,251,331,29
Gesamte Verfahrensdauer1,321,270,850,89-0,841,161,02
Vertrauen in Behörde1,091,321,451,26-0,811,341,14
Diskriminierungsfreiheit1,811,761,841,89-1,771,821,80
Unbestechlichkeit1,841,891,861,92-1,931,871,91
Verständlichkeit des Rechts0,170,200,160,39-0,580,190,38


Ergebnisse nach soziodemografischen Merkmalen

Ergebnisse nach Art der Kommunikation und Informationsangeboten

Bereichsmenu

Zwei von 75 Meinungen zu Kritikpunkten und Verbesserungsmöglichkeiten


Dieses Bild zeigt Hessen (© Statistisches Bundesamt)

„Die Öffnungszeiten sind zu unflexibel. Formulare müssten bei älteren Menschen auch zugestellt werden können.“ (Frankfurt am Main)


Dieses Bild zeigt Rheinland-Pfalz (© Statistisches Bundesamt)

„Es gab keine ordentlichen Aussagen zu den Öffnungszeiten. Zudem war die Dauer zu lange, bis ich den richtigen Beschäftigten gefunden habe.“ (Rhein-Pfalz-Kreis)

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