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Pflegebedürftigkeit

Anzahl der befragten Bürgerinnen und Bürger: 540

Die Pflegebedürftigkeit einer Person muss zunächst anerkannt werden, bevor sie entsprechende Hilfen und Mittel beantragen kann. Zuständig hierfür ist die jeweilige Pflegekasse (Teil der Krankenkassen). Je nach Ausmaß der Bedürftigkeit entsteht dann ein Anspruch auf Geldleistungen, Sachmittel oder Rehabilitationsmaßnahmen. Hierzu können zum Beispiel ein Zuschuss der Pflegekasse für Wohnungsanpassungsmaßnahmen (etwa für den Einbau breiterer Türen für rollstuhlgerechtes Wohnen) oder eine Zuzahlungsbefreiung durch die Krankenkasse zählen. Pflegende Angehörige haben zudem gesonderte Ansprüche auf die Fortzahlung der Renten- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge. Die zuständigen Behörden in diesem Fall sind Rentenversicherung und Agentur für Arbeit.



Wichtige Behördenkontakte

Detaillierte Informationen erhalten Sie per Mausklick auf die entsprechende Behörde:

Agentur für Arbeit

Pflegepersonen: Antrag auf Aufnahme in die Arbeitslosenversicherung

Kranken-/Pflegekasse

Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung

Antrag auf Zuschuss zu Wohnungsanpassungsmaßnahmen

Antrag auf Kurzzeitpflege

Antrag auf Verhinderungspflege

Antrag auf Zuzahlungsbefreiung/ Rückerstattung zu viel gezahlter Zuzahlungen

Beantragung von Hospiz- und Palliativleistungen

Antrag auf Übernahme der Kosten von Krankenfahrten

Pflegepersonen: Antrag auf Zahlung der Rentenbeiträge sowie der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung

Rentenversicherung

Antrag auf Flexirente für die Pflegeperson

Ergebnisse nach Einflussfaktoren

Tabelle: Zufriedenheit mit Faktoren behördlicher Dienstleistungen nach ausgewählten Behörden

Agentur für ArbeitKranken-/ Pflege­kasseRenten­versicherungDurch­schnitt
20152017201520172015201720152017

X = kein Nachweis, weil Aussage nicht sinnvoll

/ = kein Nachweis, weil weniger als zehn Antworten vorliegen

Informationen zu Verfahrensschritten0,30-0,780,640,750,750,840,650,72
Verständlichkeit der Formulare und Anträge0,38/0,460,440,270,380,410,44
Zugang zu notwendigen Formularen und Anträgen1,38/0,960,901,061,231,010,96
Möglichkeit von E-GovernmentX0,10X0,61X0,85X0,64
Zugang zur richtigen Stelle0,050,701,140,960,911,061,040,97
Räumliche Erreichbarkeit0,861,131,201,071,211,191,191,09
Öffnungszeiten-0,060,431,130,990,740,850,990,95
Wartezeit-0,060,380,820,720,590,730,730,71
Informationen über den weiteren Ablauf0,670,400,850,870,921,090,860,90
Hilfsbereitschaft0,601,020,911,120,821,270,881,15
Fachkompetenz0,240,650,940,971,171,280,961,02
Gesamte Verfahrensdauer0,100,640,750,800,800,730,730,78
Vertrauen in Behörde-0,030,380,790,870,750,890,740,86
Diskriminierungsfreiheit1,151,161,521,751,511,681,501,72
Unbestechlichkeit1,672,001,811,901,891,931,821,91
Verständlichkeit des Rechts-0,36/0,280,26-0,040,110,170,20


Ergebnisse nach der Art der Pflege

Ergebnisse nach soziodemografischen Merkmalen

Ergebnisse nach Art der Kommunikation und Informationsangeboten

Bereichsmenu

Zwei von 149 Meinungen zu Kritikpunkten und Verbesserungsmöglichkeiten


Dieses Bild zeigt Berlin (© Statistisches Bundesamt)

„Es herrschte Informationsmangel bei den Beschäftigten. Ohne jegliche Kommentare wurde eine Veränderung gemacht: Es wurde ohne weitere Erörterung eine neue Pflegestufe und Leistungsgröße festgelegt.“ (Berlin)


Dieses Bild zeigt Bayern (© Statistisches Bundesamt)

„Ich wurde von einem Mitarbeiter zum nächsten geschickt, habe dabei aber keine verwertbaren Informationen erhalten.“ (Kreis Schwandorf)

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