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Geburt eines Kindes

Anzahl der befragten Bürgerinnen und Bürger: 380

Schon während einer Schwangerschaft fallen Behördenkontakt an. So ist zunächst der Krankenkasse der voraussichtliche Geburtstermin mitzuteilen. Erwerbslose Schwangere wenden sich hierfür auch an das Jobcenter. Die Geburt selbst ist dann ggf. dem Standesamt und dem Einwohnermeldeamt zu melden. Außerdem gilt es, das Kind bei der Krankenkasse anzumelden. Um Kindergeld zu erhalten, ist ein Antrag bei der Familienkasse zu stellen. Außerdem können Eltern für die Betreuung ihres Kindes in den ersten 14 Monaten Basiselterngeld beziehen oder darüber hinaus ElterngeldPlus. Hierfür richten sie sich an die Elterngeldstelle. Beim Jugendamt erfolgt ggf. die Klärung von Vaterschaft und Sorgerecht sowie die Beantragung einer Vorleistung des Unterhalts.


Wichtige Behördenkontakte

Detaillierte Informationen erhalten Sie per Mausklick auf die entsprechende Behörde:

Einwohnermeldeamt

Anmeldung des Kindes

Ausstellung eines Kinderausweises

Elterngeldstelle

Antrag auf Elterngeld

Familienkasse

Antrag auf Kindergeld/- zuschlag

Jobcenter

Bezug ALG II: Mitteilung des Geburtstermins

Antrag auf Zuschuss für die Erstausstattung

Jugendamt

bei unverheirateten Eltern: Abgabe einer Sorgeerklärung, Feststellung der Vaterschaft

bei minderjährigen Eltern: Bestimmung eines Vormunds

bei Alleinerziehenden: Antrag auf Vorleistung des Unterhalts

Krankenkasse

Meldung der Schwangerschaft

Antrag auf Mutterschaftsgeld

Beantragung einer Haushaltshilfe

Standesamt

bei Totgeburt: Ausstellung einer Sterbeurkunde

bei Lebendgeburt: Anzeige der Geburt, Festlegung Familienname, Ausstellung der Geburtsurkunde

Ergebnisse nach Einflussfaktoren

Tabelle: Zufriedenheit mit Faktoren behördlicher Dienstleistungen nach ausgewählten Behörden

Elterngeld­stelleFamilien­kasseJugend­amtDurch­schnitt
20152017201520172015201720152017
X = kein Nachweis, weil Aussage nicht sinnvoll
Informationen zu Verfahrensschritten0,790,820,980,890,940,910,890,86
Verständlichkeit der Formulare und Anträge0,220,420,660,820,580,510,450,58
Zugang zu notwendigen Formularen und Anträgen1,211,081,081,171,251,081,171,11
Möglichkeit von E-GovernmentX0,89X0,92X0,88X0,90
Zugang zur richtigen Stelle1,421,121,180,931,071,081,281,04
Räumliche Erreichbarkeit1,011,340,741,281,271,250,951,30
Öffnungszeiten0,610,400,620,670,600,520,610,51
Wartezeit0,900,810,600,870,960,980,800,86
Informationen über den weiteren Ablauf1,111,030,910,831,011,061,020,96
Hilfsbereitschaft0,951,150,751,121,071,230,891,15
Fachkompetenz1,201,261,181,081,221,261,201,19
Gesamte Verfahrensdauer0,840,900,951,070,891,100,900,99
Vertrauen in Behörde1,201,261,391,320,870,821,221,22
Diskriminierungsfreiheit1,811,711,811,801,701,771,791,75
Unbestechlichkeit1,911,861,851,961,791,841,871,89
Verständlichkeit des Rechts0,540,320,520,590,550,440,530,44


Ergebnisse nach Vaterschaftsanerkennung

Ergebnisse nach soziodemografischen Merkmalen

Ergebnisse nach Art der Kommunikation und Informationsangeboten

Bereichsmenu

Zwei von 156 Meinungen zu Kritikpunkten und Verbesserungsmöglichkeiten


Dieses Bild zeigt Nordrhein-Westfalen (© Statistisches Bundesamt)

„Die Formulare der Elterngeldstelle und die Voraussetzungen waren sehr missverständlich und nicht klar genug formuliert.“ (Rheinisch-Bergischer-Kreis)


Dieses Bild zeigt Bayern (© Statistisches Bundesamt)

„Es hat sich alles ewig in die Länge gezogen. Wir mussten neue Sachen nachreichen, da man uns am Anfang nicht richtig informiert hat, was man alles braucht.“ (Kreis Weilheim-Schongau)

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