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Studium

Auf dem Weg zur Immatrikulation, während des Studiums bis hin zum Studienabschluss sind viele Ämter und andere öffentliche Stellen eingebunden, welche von den Betroffenen aufgesucht und kontaktiert werden können oder müssen. Darunter fällt beispielsweise die Beschaffung erforderlicher Nachweise, die Meldung an die Krankenkassen oder das Beantragen finanzieller Hilfen.

Vor Beginn des Studiums
Nach Beginn des Studiums
Nach Abschluss des Studiums


Vor Beginn des Studiums

Vor Beginn eines Studiums müssen der Hochschule verschiedene Dokumente vorgelegt werden, z.B. ein Versicherungs­nachweis der Krankenkasse, Beglaubigungen verschiedener Zeugnisse oder anderer Nachweise und im Falle eines vorherigen Studiums ggf. die Exmatrikulations­bescheinigung und Studien­verlaufs­bescheinigungen. Amtlich beglaubigte Kopien erhält man beispielsweise bei der Kommunal­verwaltung.

Nach Beginn des Studiums

  • Formalitäten
    Die Aufnahme eines Studiums muss bei der Familien­kasse und der Krankenkasse gemeldet werden. Als Nachweis sollte die Immatrikulations­bescheinigung eingereicht werden.

    Ist der oder die Studierende zu Beginn oder während des Studiums über 25 Jahre alt oder mehr als geringfügig beschäftigt, kann die Familien­versicherung in der Kranken­kasse nicht mehr in Anspruch genommen werden. In diesen Fällen muss eine selbstständige Kranken­versicherung abgeschlossen werden. Entschließen sich Studierende dazu ihr Studium zeitweise im nicht-europäischen Ausland fortzuführen, muss bei der Krankenkasse für diese Zeit eine Auslands­kranken­versicherung abgeschlossen werden.

    Weiterhin wird Studierenden ein Studenten­ausweis ausgestellt. Dafür muss der Hochschule ggf. ein Foto vorgelegt werden.

  • Beantragung finanzieller Unterstützung
    Studierende können zudem staatlich finanzierte Unter­stützungs­leistungen beantragen. Bei der Familienkasse kann die Abzweigung des Kinder­gelds, das bedeutet die Auszahlung des Kindergelds an das Kind selbst, beantragt werden. Dafür sind Nachweise über die eigene Erwerbs­situation zu erbringen. Studierende können BAföG beantragen. Dies geschieht beim zuständigen BAföG-Amt und erfordert unter anderem die Immatrikulations­bescheinigung und Vermögens­nachweise. Wird BAföG in Anspruch genommen, ist jährlich ein Folgeantrag einzureichen. Wer jedoch nicht zum Erhalt von Leistungen nach dem BAföG berechtigt ist, kann Wohngeld bei der zuständigen Wohngeldstelle der Kommunal­verwaltung beantragen. Dafür sind der Mietvertrag, Einkommens­nachweise und die Immatrikulations­bescheinigung einzureichen. Im Jobcenter kann in bestimmten Fällen Arbeitslosengeld II beantragt werden. Hierfür sind Einkommen und Vermögen, die Kosten der Unterkunft, der Bezug von Sozial­leistungen und andere relevante Tatbestände nachzuweisen. Eine weitere Möglichkeit ist die Beantragung eines Bildungs­kredits beim Bundes­verwaltungs­amt. Dort müssen ebenfalls Einkommens- und Vermögens­nachweise sowie die Immatrikulations­bescheinigung eingereicht werden. Wird der Bildungs­kredit bewilligt, muss der Bewilligungs­bescheid bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau eingereicht werden. Letztlich können Studierende, die nicht mehr im elterlichen Haushalt leben, eine Befreiung oder Ermäßigung des Rundfunk­beitrags beim Rundfunk­beitrags­service beantragen. Benötigt werden dafür die Bescheide staatlicher Unter­stützungs­leistungen.
  • Studienspezifische Anforderungen
    Studierende treten während ihres Studiums in Belangen, die den Verlauf und den Abschluss betreffen, wiederholt mit öffentlichen Stellen in Kontakt, um spezifische Angelegen­heiten zu klären.

    Studierende müssen mit der Hochschule in Kontakt treten, wenn die an einer ausländischen Hochschule abgelegten Prüfungs­leistungen anerkannt werden sollen. Dies bedarf des Nach­weises über im Ausland bestandene Prüfungs­leistungen. Nach Abschluss des Studiums muss zudem ein Antrag auf Exmatrikulation bei der Hochschule eingereicht werden. Dafür ist ggf. die erneute Abgabe des beglaubigten Abitur­zeugnisses, der sogenannten Hochschul­zugangs­berechtigung, notwendig. Die amtliche Beglaubigung erhält man beispielsweise bei der Kommunal­verwaltung.

Nach Abschluss des Studiums

Der Abschluss des Studiums muss der Krankenkasse mitgeteilt werden. Die Betroffenen können sich bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend melden, um Unterstützung bei der Suche nach einem Arbeitsplatz zu erhalten.

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Hier finden Sie Informationen zum Thema:



Hier finden Sie Ihre zuständige Behörde:


Telefonischer Behördenkontakt

  • BAföG-Hotline: 0 800 / 2 23 63 41

  • Kindergeldtelefon: 0 800 / 4 5555 30

  • Servcie-Nummer der Agentur für Arbeit: 0 800 / 4 5555 00

  • Info-Telefon Bildungskredit-Vergabe: 0 228 / 99 358 – 4492

  • Info-Telefon der Anerkennung in Deutschland: 0 30 / 1815 1111

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