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Arbeitslosigkeit

Tritt im erwerbsfähigen Alter Arbeitslosigkeit ein, können Menschen ohne Arbeit finanzielle Unter­stützung vom Staat beantragen. Hierfür sind verschiedene Maßnahmen zur Unterhalts­sicherung vor­gesehen, die mit der Zeitspanne der Arbeits­suche, dem Vermögen und der Erwerbs­fähig­keit zusammen­hängen. Die Arbeits­losig­keit lässt sich in den Bezug von Arbeits­losen­geld I, Arbeits­losen­geld II (Hartz IV) und in die Sozial­hilfe klassifizieren. Zu den Hauptthemen der Behördenkontakte gehören die Beantragung der Bezüge und Hilfen sowie die Teilnahme an Förderangeboten wie Umschulungen und Weiterbildungen, um wieder in den Berufsstand zu finden.

Arbeitslosengeld I
Arbeitslosengeld II
Sozialhilfe

Arbeitslosengeld I

  • Beantragung von Arbeitslosengeld I nach SGB III
    Ein Anspruch auf Arbeits­losen­geld I besteht, wenn zwei Jahre vor Meldung der Arbeits­losig­keit mindestens 12 Monate in die Arbeits­losen­versicherung eingezahlt wurde. Es hat die persönliche Arbeits­suchend­meldung bei der zuständigen Agentur für Arbeit zu erfolgen. Der Arbeits­losen­geld­antrag sowie gegebenen­falls die Zusatz­blätter können persönlich, schriftlich oder online abgegeben werden. Es sind folgende Nach­weise beizufügen: Personal­ausweis, Lohn­steuer­nach­weise, Nach­weise zur Arbeits­losen­hilfe, Unterhalts­zahlungen, Arbeits­bescheinigungen, Zusatzblatt zur Arbeits­bescheinigung, Kündigungs­schreiben, Erklärung zur Arbeits- oder Geschäfts­aufgabe, Bescheinigung über den Bezug von Kranken­geld, Bescheinigungen über Neben­einkünfte, Nach­weise über den Bezug von Erziehungs­geld oder Mutter­schafts­geld und Beitrags­nachweise zu Leistungen in die Arbeits­losen­versicherung.
  • Aufstockung durch Arbeitslosengeld II
    Reicht das Einkommen aus dem Arbeits­losen­geld I nicht zur Bestreitung des Mindest­unterhalts aus, kann zur Aufstockung des Arbeits­losen­geldes die Arbeits­losen­hilfe beim Jobcenter beantragt werden. Das Arbeits­losen­geld II ist persönlich zu beantragen und wird frühestens ab dem Zeit­punkt der Antrag­stellung, nicht rückwirkend, gewährt. Vorzulegen für den Antrag sind Dokumente wie der Personal­ausweis, Einkommens­unterlagen, Nach­weise über Bargeld, Vermögen und Versicherungen, die Kosten der Unterkunft, Kranken­versicherung/ Pflegegeld und frühere Bescheide zu Arbeits­losen­geld I, Arbeits­losen­geld II, Sozial­hilfe, Wohn- und Kranken­geld.
  • Steuerklassenwechsel
    Wenn Personen in einer ehelichen Gemein­schaft leben, kann es sinnvoll sein bei Arbeits­losig­keit die Steuer­klassen zu ändern. Die Änderung der Steuer­klasse erfolgt beim Finanzamt. Es werden die Lohn­steuer­merkmale beider Partner benötigt.
  • Arbeitsvermittlung
    Arbeitslose sind verpflichtet, regelmäßige Arbeits­vermittlungs­gespräche bei der Agentur für Arbeit wahrzunehmen. Hierfür sind Nachweise der erfolgten Bewerbungen zu erbringen. Die Agentur für Arbeit stellt z.B. aktuelle Jobangebote in der Jobbörse zur Verfügung. Der oder die Arbeits­lose hat grundsätzlich Anspruch auf ein Vermittlungs­budget für die Anbahnung eines versicherungs­pflichtigen Arbeits­verhältnisses. Bei Vorlage entsprechender Nachweise können Reise- und Bewerbungs­kosten zurück­erstattet werden.
  • Meldung eines Nebenjobs
    Wird in der Zeit der Arbeitssuche ein Nebenjob aufgenommen, so ist dieser bei der Beratungs­fachkraft in der Agentur für Arbeit zu melden und eine Bescheinigung über Neben­einkommen nach § 313 des Dritten Buches Sozial­gesetzbuch (SGB III) einzureichen.
  • Maßnahmen
    Die Agentur für Arbeit stellt Maß­nahmen zur Existenz­gründung, Arbeits­förderung, Berufs­aus­bildung und Schul­bildung zur Verfügung.

    Maßnahmen zur Existenzgründung

    Wird eine Selbstständigkeit angestrebt, kann für die Existenz­gründung ein Antrag auf Gründungs­zuschuss gestellt werden.

    Dem Antrag sind Nachweise beizulegen, wie die aussage­kräftige Beschreibung des Existenz­gründungs­vorhabens zur Erläuterung der Geschäftsidee, der Lebenslauf, ein Kapitalbedarfs- und Finanzierungs­plan, eine Umsatz- und Rentabilitäts­vorschau, der Nachweis über Kenntnisse und Fähigkeiten zur Ausübung der selbst­ständigen Tätigkeit, der genehmigte Antrag auf Arbeitslosen­geld, ein Anmelde­nachweis der selbst­ständigen Tätigkeit beim Gewerbeamt, die Lohnsteuer­karte, Arbeits­bescheinigungen, das Kündigungs­schreiben und eine Stellung­nahme über die Beendigung des Arbeits­verhältnisses bei der vorherigen Firma.

    Maßnahmen der aktiven Arbeitsförderung

    Zur aktiven Arbeits­förderung von arbeitslosen Personen gehört die Teilnahme an beruflichen Ein­gliederungs­maßnahmen und Umschulungen. Wird eine berufliche Ein­gliederungs­maßnahme durch die Agentur für Arbeit aufgenommen, kann unter bestimmten Voraussetzungen ein Antrag auf Übergangsgeld gestellt werden. Zu den einzureichenden Nachweisen gehören Einkommens­nachweise, Bescheinigungen über die Teilnahme an einer Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben bzw. eine Bescheinigung über die Teilnahme an einer Rehabilitations­maßnahme.

    Maßnahmen zur Förderung der Berufsausbildung oder Schulbildung

    Unterstützung leistet die Agentur für Arbeit auch in der Berufs­ausbildung bzw. Schul­bildung durch umfassende Angebote, z.B. zum Erwerb eines Schul­abschlusses, berufs­vorbereitende Bildungs­maßnahmen und Ausbildungen in außer­betrieblichen Betrieben. Für diese Angebote kann die Berufs­ausbildungs­beihilfe (BAB) oder das Ausbildungs­geld (bei Behinderung) bei der Agentur für Arbeit beantragt werden. Dem Antrag auf Berufsausbildungsbeihilfe bzw. Ausbildungs­geld müssen Unterlagen wie der Personal­ausweis, ein abgestempelter Ausbildungs­vertrag oder eine Bescheinigung über die Einschreibung in der Schule, der Mietvertrag, Nachweise über Geschwister und Einkommens­nachweise der Eltern beigefügt werden.

  • Abmeldung
    Sind die Bewerbungs- und Vermittlungs­maßnahmen erfolgreich verlaufen und wurde ein neues Arbeits­verhältnis gefunden, ist dies unverzüglich der Agentur für Arbeit mitzuteilen.
  • Finanzielle Hilfen für den Jobeinstieg beantragen
    Finanzielle Hilfen für den Jobeinstieg wie die Ausrüstungs- und Umzugskostenbeihilfe, können bei der Agentur für Arbeit beantragt werden. Als Nachweis dient der neu geschlossene Arbeitsvertrag.

Arbeitslosengeld II

  • Beantragung von Arbeitslosengeld II nach SGB II
    Besteht kein Anspruch auf Arbeits­losen­geld I, kann grund­sätzlich ein Anspruch auf Arbeits­losen­geld II bestehen. Ein Recht auf Arbeits­losen­geld II haben grund­sätzlich arbeitslose und erwerbs­fähige Personen. Zuerst hat die Arbeits­suchend­meldung persönlich zu erfolgen. Das Arbeits­losen­geld II ist im Jobcenter zu beantragen. Das Jobcenter kann hierbei regional bei der Agentur für Arbeit oder in der Kommunal­verwaltung eingegliedert sein. Das Arbeits­losen­geld wird frühestens ab dem Zeitpunkt der Antrag­stellung, nicht rückwirkend, gewährt. Für den Arbeits­losen­geld­antrag müssen folgende Dokumente vorgelegt werden: Personal­ausweis, Kontoauszüge der letzten drei Monate, Einkommens­unterlagen, Nachweise über Bargeld, Vermögen und Versicherungen, Nachweise über die Kosten der Unterkunft, Nachweise der Kranken­versicherung und Pflegegeld sowie frühere Bescheide zu Arbeits­losen­geld I, Arbeits­losen­hilfe, Sozial­hilfe, Wohn- und Kranken­geld. Der Antrag und die Zusatz­blätter stehen auch online zum Ausdrucken zur Verfügung.
  • Beantragung von Leistungen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zur Bildung und Teilhabe beim Amt für Soziales
    Arbeits­losen­geld II-Bezieherinnen und -Bezieher können für ihre Kinder (auch Jugendliche und junge Erwachsene) grundsätzlich einen Antrag auf Bildung und Teilhabe stellen. Als Nachweis dient der aktuelle Bewilligungs­bescheid über den Erhalt von Sozial­leistungen.
  • Rundfunkbeitragsbefreiung
    Eine Rundfunk­beitrags­befreiung ist für Arbeits­losen­geld II-Bezieherinnen und -Bezieher möglich, wenn die Befreiung beim ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice (früher GEZ) gestellt wird. Als Nachweis dient der aktuelle Bewilligungs­bescheid über den Bezug von Sozial­leistungen.
  • Beantragung von Erstausstattungs- und Ersatzbedarf oder Mehrbedarf beim Jobcenter
    Ein Antrag auf Erstausstattungs- und Ersatzbedarf kann beim Jobcenter gestellt werden. Die Leistung können bspw. junge Erwachsene erhalten, die aus der elterlichen Wohnung ausziehen. Um diese Einmal­leistung zu erhalten, sind wichtige Dokumente einzureichen wie der Bewilligungs­bescheid, der Miet­vertrag und die Haushalts­bescheinigung. Ein Antrag auf Mehrbedarf kann beim Jobcenter gestellt werden. Der Antrag auf Mehrbedarf führt zu einer Erhöhung des Regelsatzes z.B. bei Krankheit, Behinderung, Schwangerschaft oder Alleinerziehenden. Diesem sind je nach Grundlage des Mehrbedarfs verschiedene Nachweise beizufügen, z.B. eine ärztliche Bescheinigung, der aktuelle Bewilligungs­bescheid, eine Kopie des Mutterpasses, eine aktuelle Haushalts­bescheinigung und/ oder Neben­kosten­nachweise.
  • Arbeitsvermittlung
    Arbeitslose sind verpflichtet regelmäßige Arbeits­vermittlungs­gespräche beim Jobcenter wahr­zunehmen; hierfür sind Nachweise über die erfolgten Bewerbungen zu erbringen. Die Agentur für Arbeit stellt z.B. aktuelle Jobangebote in der Jobbörse zur Verfügung. Der oder die Arbeitslose hat grundsätzlich einen Anspruch auf ein Vermittlungs­budget für die Anbahnung eines versicherungs­pflichtigen Arbeits­verhältnisses, d.h. Reise- und Bewerbungs­kosten werden bei Vorlage entsprechender Belege zurückerstattet.

  • Meldung eines Nebenjobs
    Wird in der Zeit der Arbeits­suche ein Nebenjob aufgenommen, so ist dieser dem Jobcenter zu melden und eine Bescheinigung über Neben­einkommen nach § 313 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch (SGB III) einzureichen.
  • Maßnahmen
    Auch bei Arbeits­losen­geld II-Bezug stellt das Jobcenter Maßnahmen zur Schulbildung, Existenzgründung, Arbeitsförderung und Berufsausbildung zur Verfügung.

    Maßnahmen zur Existenzgründung

    Wer sich selbstständig machen und eine Existenz gründen möchte, kann einen Antrag auf Einstiegsgeld stellen. Wichtige Nachweise für den Antrag sind die aussage­kräftige Beschreibung des Existenz­gründungs­vorhabens zur Erläuterung der Geschäftsidee, der Lebenslauf, der Kapitalbedarfs- und Finanzierungsplan, die Umsatz- und Rentabilitäts­vorschau, Nachweise über die Kenntnisse und Fähigkeiten zur Ausübung der selbstständigen Tätigkeit, ein genehmigter Antrag auf Arbeitslosengeld, der Anmeldenachweis der selbstständigen Tätigkeit beim Gewerbeamt, die Lohnsteuerkarte, Arbeits­bescheinigungen, das Kündigungs­schreiben und eine Stellung­nahme über die Beendigung des Arbeits­verhältnisses bei der vorherigen Firma.

    Maßnahmen zur aktiven Arbeitsförderung

    Des Weiteren bietet das Jobcenter Angebote zur aktiven Arbeits­förderung von Arbeitslosen an. Hierzu gehören die Teilnahme an beruflichen Eingliederungs­maßnahmen, der Erwerb eines Schulabschlusses, Berufsausbildungs­maßnahmen und Umschulungen.

    Maßnahmen zur Förderung der Berufsausbildung oder Schulbildung

    Unterstützung leistet das Jobcenter auch in der Berufsausbildung oder Schulbildung durch Angebote wie den nachträglichen Erwerb eines Schulabschlusses, berufsvorbereitende Bildungs­maßnahmen und Ausbildungen in außer­betrieblichen Betrieben. Für diese Zeit der Ausbildung bzw. Schulbildung kann ein Antrag auf Berufs­ausbildungs­beihilfe (BAB) oder Ausbildungs­geld gestellt werden. Dem Antrag auf Berufs­ausbildungs­beihilfe bzw. Ausbildungsgeld, müssen je nach Sachlage Unterlagen wie der Personalausweis, ein abgestempelter Ausbildungs­vertrag oder eine Bescheinigung über die Einschreibung in der Schule, ein Mietvertrag, ein Nachweis über Geschwister (z.B. Geburtsurkunde) und Einkommens­nachweise der Eltern beigefügt werden.

  • Abmeldung beim Jobcenter
    Sind die Bewerbungs- und Vermittlungs­maßnahmen erfolgreich verlaufen und ein neues Arbeitsverhältnis gefunden, ist dies unverzüglich dem Jobcenter mitzuteilen.
  • Beantragung finanzieller Hilfen für den Jobeinstieg
    Werden weitere Hilfen wie die Ausrüstungs- und Umzugskosten­beihilfe für den Jobeinstieg benötigt, sind diese beim Jobcenter bei der zuständigen Beratungs­fachkraft zu beantragen. Als Nachweis ist der neue Arbeits­vertrag vorzulegen.

Sozialhilfe

  • Beantragung von Sozialhilfe nach SGB XII
    Anspruch auf Sozialhilfe haben Personen, die nicht erwerbs­fähig sind. Der Antrag auf Sozialhilfe ist beim Amt für Soziales in der zuständigen Kommunal­verwaltung zu stellen. Nicht erwerbsfähig sind Personen, die wegen einer Krankheit oder Behinderung auf absehbare Zeit außerstande sind, unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeits­marktes mindestens drei Stunden täglich erwerbstätig zu sein. Das persönliche Erscheinen ist verpflichtend vorgeschrieben. Die Leistung auf Sozial­hilfe wird frühestens ab dem Zeitpunkt der Antrag­stellung, nicht rückwirkend, gewährt. Beizufügende Nachweise für den Sozialhilfe­antrag sind der Personal­ausweis, Nachweis der Nicht­erwerbs­fähigkeit, Einkommens­unterlagen, Unterlagen über Bargeld, Vermögen und Versicherungen, Nachweise über die Kosten der Unterkunft, Nachweise zur Kranken­versicherung/ Pflegegeld und frühere Bescheide über den Bezug von Arbeits­losen­geld I, Arbeits­losen­hilfe, Sozial­hilfe, Wohn- und Kranken­geld.
  • Beantragung von Leistungen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zur Bildung und Teilhabe beim Amt für Soziales
    Sozial­hilfe­empfänger und -empfängerinnen können für ihre Kinder (auch Jugendliche und junge Erwachsene) grundsätzlich einen Antrag auf Bildung und Teilhabe stellen. Als Nachweis dient der aktuelle Bewilligungs­bescheid über den Erhalt von Sozial­leistungen.
  • Rundfunkbeitragsbefreiung
    Eine Rundfunk­beitrags­befreiung ist für Personen, die Sozialhilfe erhalten, möglich, wenn ein Antrag auf Befreiung beim ARD ZDF Deutschlandradio Beitrags­service (früher GEZ) gestellt wird. Als Nachweis dient der aktuelle Bewilligungs­bescheid über den Bezug von Sozial­leistungen.
  • Beantragung von Erstausstattungs- und Ersatzbedarf oder Mehrbedarf beim Amt für Soziales
    Ein Antrag auf Erstaus­stattungs- und Ersatzbedarf kann beim Amt für Soziales gestellt werden. Die Leistung können z.B. junge Erwachsene erhalten, die aus der elterlichen Wohnung ausziehen. Um diese Einmal­leistung zu erhalten sind wichtige Dokumente einzureichen wie der Bewilligungs­bescheid, der Mietvertrag und die Haushalts­bescheinigung. Ein Antrag auf Mehrbedarf kann beim Amt für Soziales gestellt werden. Der Antrag auf Mehrbedarf führt zu einer Erhöhung des Regelsatzes z.B. bei Krankheit, Behinderung, Schwangerschaft oder Allein­erziehenden. Diesem sind je nach Grundlage des Mehrbedarfs verschiedene Nachweise beizufügen, z.B. eine ärztliche Bescheinigung, der aktuelle Bewilligungs­bescheid, eine Kopie des Mutterpasses, eine aktuelle Haushalts­bescheinigung und/ oder Nebenkostennachweise.
  • Arbeitsvermittlung
    Arbeitslose sind verpflichtet, beim Amt für Soziales regelmäßige Arbeits­vermittlungs­gespräche wahrzu­nehmen und Nachweise über erfolgte Bewerbungen vorzulegen. Die Agentur für Arbeit stellt z.B. aktuelle Jobangebote in der Jobbörse zur Verfügung. Der oder die Arbeitslose hat grundsätzlich Anspruch auf ein Vermittlungs­budget für die Anbahnung eines versicherungs­pflichtigen Arbeits­verhältnisses. Bei Vorlage entsprechender Belege werden Reise- und Bewerbungs­kosten zurückerstattet.
  • Meldung eines Nebenjobs
    Wird in der Zeit der Arbeitssuche ein Nebenjob aufgenommen, so ist dieser dem Amt für Soziales zu melden.
  • Maßnahmen
    Das Amt für Soziales stellt insbesondere Maßnahmen zur Schul- und Berufsausbildung zur Verfügung.

    Maßnahmen zur Förderung der Berufsausbildung/ Schulbildung

    Unterstützung leistet das Amt für Soziales auch in der Berufsausbildung/ Schulbildung durch Angebote z.B. zum Erwerb eines Schulabschlusses, berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen und Ausbildungen in außerbetrieblichen Betrieben. Für die Zeit der Ausbildung/ Schulbildung kann ein Antrag auf Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) oder Ausbildungsgeld (bei Behinderung) gestellt werden. Dem Antrag auf Berufsausbildungsbeihilfe oder Ausbildungsgeld müssen je nach Sachlage Unterlagen wie der Personalausweis, ein abgestempelter Ausbildungsvertrag oder eine Bescheinigung über die Einschreibung in der Schule, ein Mietvertrag, ein Nachweis über Geschwister (z.B. Geburtsurkunde) und Einkommensnachweise der Eltern beigefügt werden.

  • Abmeldung beim Amt für Soziales
    Sind die Bewerbungs- und Vermittlungs­maßnahmen erfolgreich verlaufen und wird ein neues Arbeits­verhältnis aufgenommen, ist dies unverzüglich dem Amt für Soziales mitzuteilen.
  • Finanzielle Hilfen für den Jobeinstieg
    Werden weitere Hilfen für den Jobeinstieg benötigt, kann beim Amt für Soziales ein Antrag auf Ausrüstungs- und Umzugs­kosten­beihilfe gestellt werden. Als Nachweis ist der neue Arbeitsvertrag vorzulegen.

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